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Pulheim Gophers
2:1 und 9:2
im Hoeschpark in Dortmund


von Antje Götze-Römer

Mit einer nicht nur sportlich respektablen Leistung im Höschpark in Dortmund hatten die Solingen Alligators am Mittwoch in einer spannenden Begegnung gegen die Pulheim Gophers nach neun Innings mit 2:1 die Nase vorne. Einen Tag später beendenten die Alligators mit einem 9:2-Sieg über Pulheim die Playoff-Träume der Gophers am Donnerstag und schickten statt derer die HSV Stealers in die Playoffs 2010.

Spiel 1: Alligators gewinnen Pitcher-Duell
Jens Cornelsen als Starting Pitcher mit sechs Strikeouts, Andre Hughes als Reliever mit ebenfalls sechs Strikeouts sowie Nils Hartkopf als Closer mit sechs Strikeouts in jeweils drei Innings demonstrierten die Solinger Pitcher Stärke. Dabei machte es lediglich Hartkopf im achten Inning, in dem auch der einzige Run der Gophers gelang, spannend, als bei keinem Aus die Bases nach Base-on-Balls, Hit und Hit-by-Pitch geladen wurden. Mit drei Strikeouts ins Folge stellte er vor allem und erneut seine Nervenstärke unter Beweis.

Spiel 1          R H E
PUL 000 000 010  1 3 1
SOL 000 200 00X  2 4 0
WIN: Hughes, A. (11-0) LOSS: Solbach, M. (5-8)

Spiel 2: Solingen schicken Gophers in Playdowns, Stealers in Playoffs
Dominik Wulf begann den Pitcher-Reigen für die Alligators am Donnerstagabend. Sechs Innings lang stellte er nicht nur seine Qualitäten als Werfer unter Beweis, im sechsten Durchgang war er es auch, der mit einem Solo-Homerun aus dem zwischenzeitlichen 2:2 die erneute Führung für die Alligators machte und sich so seinen eigenen Win sicherte.

Danach übernahm Sebastian Bernards für ein 1-2-3-Inning auf dem Mound. Offensiv legte in diesem Abschnitt Karsten Schäfer mit einem Single für die Alligators vor und Florian Götze rückt per base-on-balls nach. Ein 3-Run-Homerun von Evan Porter stellt das vorentscheidende 2:6 dar. Die Gophers waren sichtlich geschockt durch diese schnelle Wende, zwei weitere Runs für die Alligators, die aus Infield-Fehlern resultierten, bedeuteten einen 2:8 Zwischenstand nach sieben Innings.

Während man zu diesem Zeitpunkt wahrscheinliich in Hamburg bereits die ersten Sektkorken knallen ließ, übernahm Robin Drache die Position des Pitchers, und braucht zwar zwei Schlagleute, um sich auf die Strike-Zone einzustellen, sechs Schlagleute und einen weiteren Run für Solingen später jedoch ist dieses letzte reguläre Bundesligaspiel der Saison 2010 Geschichte.