Björn Schonlau Porträt

(wue) Drei der vier Viertelfinalserien in der 1. Baseball-Bundesliga boten eher wenig Spannung, setzten sich die Solingen Alligators und die Heidenheim Heideköpfe in drei und die Buchbinder Legionäre Regensburg in vier Spielen durch. Nur das Duell der Serientitelträger der 1990er und frühen 2000er Jahre zwischen den Paderborn Untouchables und den Mannheim Tornados ging über die volle Distanz.

Björn Schonlau war von den Tornados nicht in den Griff zu bekommen (Foto: Eisenhuth, G.)

Dabei gab es in den Spielen vier und fünf mit Daniel Meiers 4-Hit-Shutout und dem Relief-Einsatz von Stefan „Red“ Fechtig durchaus auch gute Pitchleistungen zu bestaunen. Aber am Ende war es doch die Offensive der Untouchables, die schließlich das Comeback und den ersten Halbfinaleinzug seit dem Meistertitel 2005 perfekt machte. Der Beste war dabei First Baseman Björn Schonlau, womit er sich auf www.baseball-bundesliga.de auch die Ehrung zum Spieler der Woche verdiente.

Während sich der 25-jährige Schonlau in Spiel drei mit einem Hit noch vornehm zurückhielt, drehte er beim 10:0-Ausgleich in Partie vier mit drei Hits, einem Walk, einem Run und zwei RBI schon etwas mehr auf. Die Krönung folgte im entscheidenden fünften Spiel, als er mit drei Hits und vier RBI maßgeblich Anteil am 11:8-Triumph hatte und die entscheidende 5-Run-Rallye im achten Inning mit einem Bases leerenden Double abschloss.

Überhaupt zeigte sich Schonlau in der Serie gegen die Tornados in bester Schlaglaune und sammelte insgesamt zwölf Hits in gerade einmal 21 At-Bats. Zwar konnte er selbst nur zweimal die Platte für Runs überqueren, brachte aber dafür zehn seiner Teamkollegen nach Hause und war damit an einem Drittel aller Paderborner Punkte in dieser Runde direkt beteiligt. Im Halbfinale soll es nun gegen die Buchbinder Legionäre so weiter gehen.