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Cologne Cardinals
Dohren Wild Farmers
9:1 und 3:5



von Jens Warrelmann

Spiel 1: Köln lässt keine Zweifel aufkommen.
Nicht Pascal Raab bekam die Order auf den Mound zu steigen um als Pitcher zu agieren, sondern Vincent Ahrens, der eigentlich immer die Catcherausrüstung in Köln trägt. Mit dem Hintergrund, dass den Gastgebern ein hartes Spielwochenende bevor stand und sie Sonntag noch einmal zu einem Nachholspiel gegen die Dortmund Wanderers zu Hause antreten mussten wurde der reguläre Starter geschont.

Ungewohnt aber richtig gut, so kann man die Leistung von Ahrens kurz zusammenfassen. Er hielt seine Leistung bis ins fünfte Inning aufrecht und brachte den erwünschten Effekt. Lediglich einen Run gab er ab und konnte sich sogar den Win in die Statistiken eintragen lassen, da seine Offense von Anfang an gegen Daniel Thieben Geduld bewies und bis ins fünfte Inning sieben Runs erzielte.

Dohren schaffte es nur einmal auf das Scoreboard. Abgelöst wurde Ahrens durch Pascal Raab für ein Inning und zwei weitere Batter ab dem sechsten Inning. Köln legte im siebten Inning noch zwei weitere Runs zum Endstand von 9:1 nach.

Marcel Kujau zeigte zum Schluss seine Stärken auf dem Hügel und hielt Dohren weiterhin kurz.  Alles in allem eine sehr solide Leistung der Cardinals. Die gezwungene Planung im Pitching Staff hatte also bestens für die Gastgeber funktioniert.

Spiel 2:  Wild Farmers nehmen „Last Minute Sieg“ mit in den Norden.
John Bonifacini gegen Vince DeCoito hieß das Pitcherduell im zweiten Spiel. Beide Pitcher hielten sich neun Innings durch eine gute Leistung auf dem Mound.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und  punkteten zweimal in den ersten beiden Spielabschnitten. Dohren erarbeitete sich den Anschlusspunkt zum 2:1 im fünften Inning.  Im sechsten Inning stockte Köln durch einen weiteren Run den Punktstand zum 3:1 auf.

Es gab also keinen Grund um an einen Pitcherwechsel auf Kölner Seite zu denken, denn die Defense stand, Bonifacini warf gut und die Offense konnte gegen den Top-Pitcher aus der Nordliga punkten.

Doch im neunten Inning brach Bonifacini ein wenig ein und ließ die ersten zwei Schlagleute per Hit-by-Pitch und Walk auf die Bases. Durch einen Opferschlag rückten beide Runner vor. Ein Passed Ball brachte das 2:3 für Dohren nach Hause. Ein weiterer Walk und das folgende Stolen Base für den Runner von der ersten Base zur zweiten Base brachte Thies Brunckhorst an die Platte für die Gäste. Mit einem Hit kamen zwei weitere Runs zum 4:3 für Dohren nach Hause.

Der fünfte und letzte Run für die Gäste kam nach einem missglückten Wurfversuch zur dritten Base durch Ryo Kagami nach Hause, da der Ball außerhalb des Spielfeldes landete.

Die letzte Offensivbemühung der Cardinals erstickt ein starker DeCoito mit drei schnellen Aus im Keim.

Zwei Siege hätten den Cardinals neben noch mehr Selbstvertrauen auch noch ein wenig mehr Entspannung in der Tabellensituation gebracht. Doch ein letztes verkorkstes Inning sorgte für einen spannenden Endspurt an einem guten Baseballtag in Köln.