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(tkd) Am ersten Play-off-Spieltag setzten vor allem die Gäste-Teams ein Zeichen. In den vier Doubleheadern setzten sich, außer in Mannheim, jeweils die Gäste durch. Die Solingen Alligators gewannen bei den Haar Disciples zweimal (9:4, 2:0), während die Heidenheim Heideköpfe mit 7:5 und 13:2 bei den Bonn Capitals triumphierten und auch die Buchbinder Legionäre Regensburg konnten bei den HSV Stealers die ersten beiden Play-off-Siege einfahren. Nur die Mannheim Tornados konnten als einziges Gastgeberteam gewinnen. In einem spannenden Spiel setzten sich die Tornados mit 6:5 gegen die Paderborn Untouchables durch, um dann das zweite Spiel vorzeitig im achten Inning mit 16:6 zu beenden.

In Haar führten die Solingen Alligators schnell mit 2:0, doch den Disciples gelang ebenso schnell der 2:2-Ausgleich. Vier Runs der Gäste im vierten Inning sorgten für die Vorentscheidung, zwar verkürzte Haar noch auf 4:6, doch drei Runs der Alligators im letzten Inning sorgten für den 9:4-Endstand. Im zweiten Spiel lieferten sich Josh Rickards und Calvin Brutus ein spannendes Duell. Zwei Runs der Gäste im sechsten Inning brachten die Entscheidung.

Die Bonn Capitals starteten überraschend stark gegen die Heidenheim Heideköpfe und führten mit 3:0 nach dem ersten Inning. Tim Henkenjohann ließ keinen Punkt der Gäste zu und Ernie Nsien, Lennart Weller und Jesse LaCasse sorgten für die frühe Führung der Gastgeber. Den Gästen gelang im dritten Inning der 2:3-Anschluss. Im fünften Inning nutzten die Heideköpfe den dritten Error der Capitals im Spiel zum 3:3-Ausgleich durch Johannes Schäffler. Am Ende hieß es 7:5 für die Heideköpfe. Die zweite Partie ging dann deutlicher an die Gäste mit 13:2 holten sich die Heidenheimer die 2-0-Führung in der Best-of-Five-Serie.

In Hamburg taten sich die Buchbinder Legionäre Regensburg lange schwer. Im fünften Inning glichen die HSV Stealers die knappe 1:0-Führung der Gäste nach einem Error aus. Aber fünf Runs in den letzten drei Innings sorgten für den Sieg des Favoriten im ersten Spiel, da halfen den Gastgebern auch die zwei Runs aus dem letzten Inning nicht mehr. Auch im zweiten Spiel kamen die Regensburger nicht ins Spiel und lagen zu Beginn zurück. Am Ende stand aber ein deutlicher 23:5-Sieg nach sieben Innings für die Legionäre zu Buche.

Die Mannheim Tornados setzten sich zweimal gegen die Paderborn Untouchables durch. Während das erste Spiel mit 6:5 erst im achten Inning entschieden wurde, war im zweiten Spiel zu diesem Zeitpunkt schon Schluss. Vier Runs der Tornados im vorletzten Inning brachten das vorzeitige Ende beim Stand von 16:6.

Nächste Woche werden die Best-of-Five-Serien fortgesetzt. Paderborn, Bonn, Haar und der HSV müssen das dritte Spiel unbedingt gewinnen, um ein vorzeitiges Ausscheiden abzuwenden.