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Saarlouis Hornets vs. Haar Disciples 6:9 (10) und 7:5
Ein Split war das Minimal-Ziel

von Christian Teusch

An diesem Wochenende hatten die Saarlouis Hornets die Haar Disciples zu Gast. Und es sollte ein spannender Spieltag werden.

Spiel 1: Disciples gewinnen in Extra-Innings
In der ersten Begegnung gingen die Gäste früh in Führung. Eine gute Offensive und ein nur langsam startende Defense auf Saarlouiser Seite brachten den Haarern schnelle vier Runs in den ersten beiden Innings. Die Hornissen kamen langsam zurück und gingen sogar in Führung. So stand es nach sieben Innings 5:4 für Saarlouis.

Im achten Inning dann konnte Haar nachlegen und brachte weitere zwei Runs nach Hause – 5:6. Im Gegenzug jedoch kämpften sich die Hornets wieder zurück. Doch konnten sie ihre Chancen bei Bases Loaded nicht nutzen und erzielten nur den Ausgleich. Ales Keprta pitchte die komplette Distanz von neun Innings, bevor er von Peter Ackermann abgelöst wurde.

Doch die Gäste blieben ruhig und konnten im zehnten Inning drei Runs erzielen. Das war zu viel für die Hornissen und sie mussten sich mit 9:6 geschlagen geben. Zu erwähnen sind noch die hervorragenden Schlagleistungen von Edward Martinez auf Saarlouiser und Mitch Stefan auf Haarer Seite.

Das erste Spiel wurde überschattet von erneutem Diskussionsbedarf über strittige Umpireentscheidungen. Nach einem Strikeout-Call an der Homeplate kam es zu hitzigen Diskussionen zwischen dem Plate Umpire und Philip Cass, der nach wildem Wortwechsel duschen  gehen durfte.

Spiel 2: Hornets-Comeback dieses Mal erfolgreich
In der zweiten Begegnung gab es ein Déjà-vu. 4:0 konnten die Gäste schnell in Führung gehen und es brauchte wieder fünf Innings ehe die Hornets ausgleichen konnten und durch einen Run von Tom Fiebig in Führung gingen. Im sechsten Inning wurde direkt nachgelegt und auf 7:4 ausgebaut.

Doch Haar gab nicht aus und brachte in Top sieben wieder einen Anschluss-Run nach Hause. Aber das Relief-Pitching durch Michael Kratz behielt die Kontrolle und brachte den Sieg nach Hause. Endstand 7:5. Ein Split war das Minimal-Ziel des Wochenendes und insgesamt sind die Saarlouiser weiter im Rennen und versuchen sich die letzten Chancen zum Erreichen der Playoffs zu erhalten.

10.06.2010/ct