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(tkd) Genau ein Jahr nach der Weltmeisterschaft in Regensburg geht das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft in die entscheidende Runde. Die Buchbinder Legionäre Regensburg treffen auf die Paderborn Untouchables und die Solingen Alligators erwarten die Heidenheim Heideköpfe am Weyersberg.

Den Alligators droht dabei erneut das Halbfinalaus gegen die Heideköpfe. Mit zwei Niederlagen kehrten die Solinger von der Ostalb zurück. Ein Sieg am Wochenende für Heidenheim und der Titelverteidiger steht wieder im Finale. Dabei kehren Chris Beck und Matt Pali nun in den Farben der Heideköpfe in die alte Solinger Heimat zurück. Ein mögliches viertes Spiel findet im Anschluss an die dritte Partie statt. Sollte ein fünftes Spiel nötig werden, dann wäre der First Pitch am Sonntag um 12 Uhr in Solingen.

Mit einem Split sind die Buchbinder Legionäre in die heimische Armin-Wolf-Arena zurückgekehrt. Die Zuschauer dürfen einen heißen Tanz erwarten gegen die Paderborn Untouchables. Da die Serie ausgeglichen ist, werden am Samstag beide Spiele als Doubleheader ausgestragen und ein mögliches fünftes Spiel ist für Sonntag um 13 Uhr in Regensburg angesetzt.

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Buchbinder Legionäre Regensburg
Paderborn Untouchables
Spiel 3 + 4: Samstag, 13 Uhr
(evtl. Spiel 5: Sonntag, 13 Uhr)


Zum ersten Mal seit 2004 reisen die Paderborn Untouchables zu einem Play-off-Spiel in die Armin-Wolf-Arena. Im Mai diesen Jahres waren die Untouchables schon beim Buchbinder Cup zu Gast in Regensburg. Dort mussten sich die Legionäre geschlagen geben und der Turniersieg ging an das Team aus Paderborn. Der Sieg der Legionäre am vergangenen Wochenende war gleichzeitig auch der erste für Regensburg im Ahornpark.

Auch die letzten Play-off-Begegnungen an der Donau endeten mit einem Erfolg für Paderborn. Es hat sich aber viel getan seit dem letzten Aufeinandertreffen im Jahr 2004 und so waren diesmal die Legionäre der Favorit in der Serie. Eines hat sich nicht verändert, Eugen Heilmann pitcht immer noch für Paderborn. Nur ist der Nationalspieler mittlerweile als Starting Pitcher fest eingeplant und nicht mehr der Reliever für den jetzt in Regenburg spielenden René Herlitzius. Im vierten Spiel kommt es wieder zum Duell zwischen Daniel Meier und Eric Faint. Ein mögliches fünftes Spiel würde wahrscheinlich wieder Heilmann, zusammen mit Daniel Hinz und eventuell Trainer Stefan Fechtig auf den Mound bringen. Shortstop Jendrick Speer gibt eine klare Marschroute vor: „Wir wissen, dass wir Regensburg schlagen können, auch in ihrem Stadion. Die Legionäre hatten besonders in Heimspielen dieses Jahr ihre Probleme. Diesen Trend wollen wir fortsetzen.“

Bei einer Serie über fünf Spielen wäre der Vorteil bei den Buchbinder Legionären, sollte Boris Bokaj wieder einsatzbereit sein. Dann hätte Trainer Martin Helmig mit Bokaj, Philipp Hoffschild, Rene Herlitzius, Rodney Gessmann und Youngster Jonathan Eisenhuth genug Auswahl für die drei möglichen Spiele. Dabei wird Eric Faint noch im vierten Spiel starten und versuchen das Duell der amerikanischen Werfer diesmal für sich zu entscheiden. Offensiv müssen sich die Legionäre vor allem gegen Meier steigern, der nun schon zweimal gegen die Legionäre die Oberhand behielt.
TIPP: Nach den ersten beiden Spielen nahezu unmöglich einen Favoriten auszumachen, aber ein Nord-Süd-Duell wäre gut im Finale

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Solingen Alligators
Heidenheim Heideköpfe
Spiel 3 (evtl. 4): Samstag, 13 Uhr
(evtl. Spiel 5: Sonntag, 12 Uhr)


Nach 2009 und 2006 reisen die Heidenheim Heideköpfe bereits zum dritten Mal an den Solinger Weyersberg zu den entscheidenden Spielen um den Finaleinzug. Und beide Male hat sich der Weyersberg als Meisterorakel hervorgetan. 2006 triumphierten die Alligators und wurden später Meister und 2009 gelang den Heideköpfen das gleiche Kunststück. Bisher stand es vor den Aufeinandertreffen in Solingen 1-1 in der Best-of-Five-Serie, doch dieses Jahr liegen die Heideköpfe mit 2-0 in Führung.

Deswegen will Trainer Mike Hartley gleich im dritten Spiel für die Entscheidung sorgen. Markus Winkler soll den Start bekommen und an seine Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen. Für ein eventuelles Spiel vier steht wieder Dusty Bergmann bereit, für ein mögliches fünftes Spiel hat Hartley noch keinen Starter geplant. Verzichten müssen die Heideköpfe weiterhin auf Peter Dankerl und nun auch noch auf den verletzten Mic Weigl. Dafür sind die schlagstarken Simon Gühring und Robert Gruber, sowie die beiden Ex-Solinger Chris Beck und Matt Pali an Bord.

Drei Siege in Folge braucht das Team von Andy Fleischacker um noch ins Finale um die deutsche Meisterschaft einzuziehen. André Hughes wird den Start im dritten Spiel bekommen und Josh Rickards würde das Duell mit Bergmann annehmen. Groß taktieren können die Solinger nicht mehr und müssen in jedes Spiel gehen als wäre es das letzte der Saison. Offensiv überzeugten in der Vorwoche Evan Porter und Dominik Wulf. Doch zu oft strandeten die Läufer der Alligators auf den Bases, insgesamt zwölf Runner hatten die Solinger alleine im zweiten Spiel auf Base gelassen. Trotzdem gehen die Alligators optimistisch in die Serie. „Wir glauben und wissen, dass wir das Potenzial dazu haben, die Serie gegen Heidenheim zu drehen. Jeder weiß, was erverbessern muss, um ins Finale einzuziehen;“ fasst Nils Hartkopf die Stimmung im Team zusammen und Paul Rutgers prophezeit: „Es wird das größte Comeback, das es jemals gegeben hat.“

TIPP: Der Titelverteidiger kommt ins Finale, wenn die Entscheidung am Samstag fällt.