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In einer bewegenden Trauerfeier nahmen in der vergangenen Woche mehr als 200 Personen Abschied von dem Ur-Alligator, der über viele Jahre den Klub mitgeprägt hatte. Jens war bereits vor der offiziellen Gründung der Allis dabei, warf im Herbst 1988 mit ein paar Freunden die ersten Bälle im Elmshorner Stadtpark auf der Hartzschen Wiese.

Nach der gut einstündigen Trauerfeier, in der auch Musik von ZZ Top („Brown Sugar“) und Stone Sour („Through Glass“) gespielt wurde, trugen die früheren Weggefährten Hajo und Hauke Brockmann, Marco Heinitz, Oliver Knaack, Dennis Scherfisee und Sven Schölermann den Sarg aus der Kapelle.

Spieler, Pressesprecher, Vorstand und zuletzt als Jugend-Koordinator für den Neuaufbau des Nachwuchses zuständig: Es gab kaum eine Funktion, die Niels Jens in den vergangenen 26 Jahren bei den Allis nicht inne hatte.

„Seine Hilfsbereitschaft und sein Engagement für den Verein und unseren Sport wird uns allen für immer in Erinnerung bleiben“, so ein Vereinsprecher. „Wir wünschen seiner Familie ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.“

Im Februar 2014 war bei dem allseits beliebten Jens Lungenkrebs diagnostiziert worden. Mehrere Chemo-Therapien kosteten viel Kraft und blieben am Ende erfolglos. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, im Juli beim 25jährigen Bestehen des Klubs den First Pitch auszuführen. „Das bedeutet mir sehr viel, hier heute zu stehen“, sagte er damals.

Niels Jens hinterlässt seine Frau Anja und zwei Kinder. (ok)