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Mannheim (wue). Auch wenn es in der amerikanischen Profiliga MLB derzeit schein, dass jeder einmal ran darf, Perfect Games und No-Hitter sind im Baseball etwas ganz Seltenes. Doch auch im Süden der Baseball-Bundesliga folgte nun innerhalb einer Woche schon der zweite No-Hitter. Natürlich stand Philipp Höhlein von den Mannheim Tornados, im Gegensatz zu Eric Faint (Buchbinder Legionäre Regensburg) in der Woche zuvor, nur sieben statt der neun Innings auf dem Mound. Doch er konnte ja nichts dafür, dass seine Offensivabteilung nach 16 Runs schon frühzeitig in den Feierabend wollte.

Philipp Höhlein MAT 274x300 Philipp Höhlein (Mannheim Tornados)

Philipp Höhlein dominierte die Atomics am Samstag (Foto: Widmann, R.)

Im letzten Spiel der regulären Saison konnte Höhlein beim 16:0 bei den Neuenburg Atomics den Meilenstein verbuchen. In sieben Innings ließ er nur zwei Gegenspieler auf Base, einen durch einen Walk und den anderen nach einem Error des eingewechselten Second Baseman Michael Wingendorf. Ansonsten war der 29-jährige Rechtshänder unbezwingbar. Sieben Strikeouts untermauerten die gute Leistung.

Im Hinblick auf die Playoffs ruhen auf ihn auch Mannheims Hoffnungen für das zweite Spiel. Nachdem Corey Stevens die in ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllen konnte, erbte Höhlein den zweiten Starting-Pitcher-Posten neben Rene Franke. Und obwohl er sich nun Woche für Woche im Duell mit den ausländischen Werfern kaum einen Fehler erlauben kann, enttäuschte er nicht. Ganz im Gegenteil. Auch im Viertelfinale gegen die Paderborn Untouchables wird Headcoach Georg Bull auf Höhlein als zweiten Starter bauen.