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Mit großem Bedauern bat Alex Baham Trainerstab und Vorstand der Capitals, ihn aus seinen Verpflichtungen zu entlassen. “Diesem Wunsch haben wir schweren Herzens entsprochen”, bedauert Mirko Heid den Abgang seines Catchers. “Wir danken Alex ganz herzlich für seine Zeiten bei den Caps und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und würden uns freuen, wenn er dem Bonner Baseball in welcher Form auch immer weiter treu bleibt.”

Mit der Verpflichtung von Alex Baham (35) zu Beginn dieses Jahres kehrte der bereits für vier Saisons in der Zeit von 1996-2003 in den Diensten der Capitals stehende Catcher nach Bonn zurück. Baham war über Jahre einer der besten Catcher der Bundesliga und gehörte aufgrund seiner Power zu den gefährlichsten Schlagmännern in Deutschland.

Besonders die jungen Talente der Capitals konnten in den vergangenen Monaten viel von dem sympathischen Amerikaner lernen. Das war auch einer der Gründe, warum die Capitals ihn zu Beginn der Saison zurück nach Bonn geholt haben.

Leider ist es in Deutschland in vielen Randsportarten – darunter eben auch im Baseball – sogar im Bundesligabereich nicht möglich, von seinen sportlichen Verpflichtungen finanziell zu leben. So müssen Spieler und Trainerstab für ihren Lebensunterhalt selber aufkommen. Vielen gelingt dieser Spagat zwischen Beruf und Sport – ihm Fall von Alex Baham musste der Sport leider den beruflichen Verpflichtungen weichen.

Quelle: Bonn Capitals

03.05.2010/bc