Dieses Mal ist unser Spieler der Woche der Beweis, dass man es immer wieder versuchen muss. Seit Saisonbeginn liefert der junge Amerikaner ordentliche Leistungen. Gegen die Bonn Capitals stand er kurz vor dem ersten Sieg, doch am Ende gingen ihm und seinem Catcher die Luft aus.

Besser lief es gegen die Dortmund Wanderers. Im Kellerduell hat Bryan Roberts genau zum richtigen Zeitpunkt seine beste Saisonleistung gebracht. Ein Split hätte die Gophers am Tabellenende gehalten, durch den Doppelsieg in Dortmund konnte man dieses zumindest für eine Woche verlassen.

Roberts kam mit seiner Strikeoutsammlung schon beinahe in Henkenjohann’sche Sphären. 14 Wanderers wurden mit einem „K“ zurück auf die Bank geschickt. In jedem Inning warf der Rechtshänder mindestens ein Strikeout und zwischen dem ersten und dritten Inning schickte er fünf Dortmunder am Stück per Strikeout zurück auf die Bank. Nur drei Wanderers schafften es im Verlauf des Spiels bis zur zweiten Base, das dritte Base blieb sogar komplett außer Reichweite für den Gastgeber. Insgesamt gab der 24-Jährige mit der Nummer drei nur zwei Walks und fünf Hits ab und verschaffte seinen Gophers den ersten Doppelsieg der mittlerweilen nicht mehr ganz so neuen Saison.

Ein starker Konkurrent um den Spieler der Woche war Paderborns Daniel Meier. Der Amerikaner sicherte sich im Spitzenduell gegen die Solingen Alligators den Win mit einem Shutout. Dabei zeigte der Pitcher sogar einige Schwächen und gab acht Walks an die Solinger ab, konnte sich jedoch immer wieder befreien. Am Ende haben wir uns doch für den Underdog entschieden und für Meier gilt, was Roberts schon wusste: Man muss es einfach immer wieder probieren, dann wird man auch belohnt.

Fotos: (c) Pulheim Gophers

05.05.2010/TD