Max Boldt war gegen die Saarlouis Hornets nicht nur am Schlag gut aufgelegt (Foto: Mainz Athletics)

(tkd) Die Halbfinalserien am vergangenen Wochenende waren wieder einmal der Beleg, dass Baseball ein Mannschaftssport ist und bleibt. Bei den Spielen zwischen Paderborn und Regensburg brachte Matt Vance mit seinen 2-RBI-Double die Entscheidung im neunten Inning, sonst gelangen ihm nur zwei weitere Hits. Björn Schonlau trumpfte im zweiten Spiel zwar erneut auf mit 5 RBI, hatte aber im ersten Spiel nur einen Hit. In Heidenheim überragte Dominik Wulf auf Seiten der Solinger mit einem Homerun und insgesamt fünf Hits, aber am Ende konnte auch er die Niederlagen nicht verhindern. Die Halbfinalspiele wurden allesamt durch geschlossene Mannschaftsleistungen entschieden.

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Max Boldt war gegen die Saarlouis Hornets nicht nur am Schlag gut aufgelegt (Foto: Szidat, T.)

Also blicken wir in die Playdowns und sehen, dass die Mainz Athletics in 18 Innings keinen einzigen Run der Saarlouis Hornets zugelassen haben. Großen Anteil hatten die beiden Starting Pitcher Pat Haugen und Max Boldt. Beide mussten in den gesamten Playdowns noch keinen Earned Run hinnehmen und beide liefern auch offensiv ordentliche Zahlen ab. Am Wochenende war es dann Boldt der seinen Mannschaftskollegen ausstauch. Im ersten Spiel blieb Boldt über fünf Innings zu Null, warf sechs Strikeouts bei nur drei Walks und gab lediglich zwei Hits ab. Offensiv sammelte der Nationalspieler dann im ersten Spiel genauso viele Hits, erzielte einen Punkt und sammelte drei RBI. Im zweiten Spiel konnte sich Boldt dann komplett auf die Offensive konzentrieren und sammelte vier Hits in vier At-Bats, darunter ein Double, und punktete zweimal.

Damit lieferte der Rechtshänder den Beweis, dass sich trotz der anstehenden Halbfinalentscheidungen auch der Blick in die Playdowns lohnen kann. In der nächsten Saison wird es Boldt dann versuchen solche Leistungen wieder in den Play-offs zeigen zu dürfen.