Die Bonn Capitals haben vorgelegt. In Spiel eins der Finalserie um die deutsche Baseball-Meisterschaft setzten sich die Rheinländer vor heimischer Kulisse mit 4:1 gegen die Guggenberger Legionäre Regensburg durch. Markus Solbach (9.0 IP, 4 H, 1 R, 0 BB, 7 K) und Christian Pedrol (8.0 IP, 5 H, 4 R, 5 BB, 8 K) lieferten sich über die komplette Spieldauer ein Pitcher-Duell auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Damit fehlen dem Nordmeister noch zwei Siege zum Titel. Spiel zwei ist für Sonntag (14 Uhr) in der Rheinaue angesetzt.
Schlechter Start für Regensburg
Das Aufeinandertreffen der beiden Nationalmannschaftswerfer begann etwas holprig für Regensburgs Starter Pedrol. Zwei Walks in Folge sowie ein absichtlicher Freilauf für Simon Bäumer luden gleich im ersten Durchgang die Bases. Mit einem Sacrifice Fly brachte Routinier Daniel Lamb-Hunt seinen Teamkollegen Eric Brenk ins Ziel und die Hausherren mit 1:0 in Führung.
Starter-Duo übernimmt die Kontrolle
Danach beruhigte Pedrol das Geschehen und bot seinem Gegenüber Solbach die Stirn. Keinem der beiden Teams gelang der entscheidende Punch. Zwei Walks für die Capitals und zwei Hits für die Legionäre waren lange das einzige, das die beiden Offensivreihen gegen die Dominatoren auf dem Werferhügel ausrichten konnten. Brenks Double im sechsten Durchgang war der erste Hit gegen Pedrol. McCoy Pearce ließ einen RBI-Single folgen und besorgte somit das 2:0.
Bäumers Homerun das späte Highlight
Trotz etlicher harter Treffer auf beiden Seiten hielten die Defensivreihen dem Druck stand. Ex-Legionär Bäumer drosch den Ball im achten Abschnitt schließlich doch über den Outfield-Zaun und erhöhte auf 4:0. Bei ihrer letzten Schlagchance brachten auch die Regensburger ihren ersten Zähler auf die Anzeigetafel: Devon Ramirez schlug Nino Sacasa per Double über die Homeplate. Dann jedoch endete die Partie bezeichnender Weise mit einem Line Drive von Daniel Patrice in den Handschuh von Capitals-Leftfielder Noah Lorenz.
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