Zum Auftakt des 12. Spieltags und gleichzeitig der zweiten Runde der Interleague- und Wildcard-Duelle konnten lediglich die Bonn Capitals einen Auswärtserfolg feiern. Mit einem 7:5 bei den Mainz Athletics blieben sie das einzige Gastteam, das am Freitagabend jubeln durfte. Die übrigen Partien gingen allesamt an die Gastgeber: Die Guggenberger Legionäre gewannen deutlich mit 11:1 gegen die Hamburg Stealers, die Heidenheim Heideköpfe setzten sich nach einem umkämpften Spiel mit 14:9 gegen die Untouchables Paderborn durch und die Stuttgart Reds ließen den München-Haar Disciples beim 12:2 keine Chance.
In Mainz lieferten sich die Athletics und Bonn Capitals ein enges Duell, das erst spät entschieden wurde. Den ersten wichtigen Akzent setzten die Gäste im 4. Inning, als Simon Bäumer mit einem 2-Run-Homerun die Führung herstellte. Nach weiteren Treffern auf beiden Seiten ging Bonn schließlich mit einem 4:1-Vorsprung ins 9. Inning und schien die Begegnung dort zunächst zu entscheiden: Drei weitere Runs bauten den Abstand deutlich aus. Doch die Mainz Athletics gaben sich nicht geschlagen und starteten eine späte Aufholjagd. Mit vier Runs verkürzten sie noch einmal und sorgten für enorme Spannung in der Schlussphase. Am Ende reichte der Endspurt jedoch nicht mehr, und die Capitals sicherten sich den 7:5-Auswärtssieg.
Auch in Heidenheim bekamen die Zuschauer ein packendes Duell geboten. William Germaine brachte die Heideköpfe mit einem 2-Run-Single früh auf Kurs, ehe Christiaan Beyers mit einem Solo-Homerun auf Seiten der Paderborner antwortete. Anschließend übernahmen die Gastgeber jedoch das Kommando und legten einen furiosen 8-Punkte-Lauf hin. Den Höhepunkt setzte hierbei Kilian Redle mit einem 3-Run-Homerun. Doch die Untouchables blieben im Spiel. Unter anderem sorgte ein Solo-Homerun von Finn Bergmann im 5. Inning für neuen Schwung in der Paderborner Offense. Im 7. Durchgang verkürzten die Gäste zwischenzeitlich bis auf 8:11, ehe Heidenheim erneut konterte. Ein Solo-Homerun von William Germaine sowie zwei weitere Runs sorgten wieder für klare Verhältnisse. Zwar gelang Paderborn im letzten Durchgang noch ein weiterer Treffer, doch am Ende behielten die Heideköpfe mit 14:9 die Oberhand.
Wesentlich deutlicher fielen die Begegnungen in Regensburg und Stuttgart aus. Die Guggenberger Legionäre legten gegen die Hamburg Stealers einen Blitzstart hin und erspielten sich mit drei Runs im 1., einem im 2. und weiteren drei im 3. Inning früh eine klare Führung. Hamburg gelang im 6. Inning zwar der zwischenzeitliche Anschlusspunkt, doch Regensburg antwortete umgehend mit vier eigenen Runs und sorgte damit für die Vorentscheidung. Nach sieben Innings war die Partie beim Stand von 11:1 aufgrund der Mercy Rule beendet.
Auch die Stuttgart Reds stellten im Wildcard-Duell mit den München-Haar Disciples früh die Weichen auf Sieg. Sechs Runs im 2. Inning sorgten bereits für klare Verhältnisse, darunter ein 3-Run-Homerun von Moritz Köhler. Haar verkürzte zwischenzeitlich zwar auf 2:6, doch die Reds hielten den Druck hoch und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach sieben Innings stand schließlich ein souveräner 12:2-Erfolg durch Mercy Rule fest.
Am Samstag wird der Spieltag mit fünf weiteren Partien fortgesetzt. Bereits um 13 Uhr stehen die Rückspiele in Mainz und Stuttgart auf dem Programm, ehe um 14 Uhr auch in Heidenheim das Rückspiel ausgetragen wird. Um 17 Uhr empfangen die Dortmund Wanderers die Cologne Cardinals, bevor zum Abschluss um 19 Uhr das Rückspiel zwischen den Guggenberger Legionären und den Hamburg Stealers startet.
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