Die neu gebaute Anlage in Hamburg hat den Test der Damen-Nationalmannschaft mit Bravour bestanden. Die Bundestrainer zeigten sich sehr zufrieden mit den Trainingsmöglichkeiten im neuen Landesleistungszentrum Softball beim ETV an der Bundesstraße in Hamburg.

Inhaltlich waren die Bundestrainer weitestgehend zufrieden. Trotzdem wurde mit Nachdruck darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass die Kaderathletinnen „ihre Hausaufgaben machen”.

Leider konnten nicht alle, für die Maßnahme vorgesehenen Spielerinnen, an der Maßnahme teilnehmen, auch ein Faktor, der die Ergebnisse beeinträchtigt.

Die Bundestrainer um Headcoach Claudia Effenberg gaben die Marschroute für die Zukunft vor und die lautet: „Die Zügel werden angezogen!”, der Blick ist in Richtung obere Plätze gerichtet.

So standen außer den üblichen Softball-Einheiten auch unerwartete Punkte auf dem Programm. Gleich am ersten Tag musste sich die Mannschaft in einem Hochseilgarten mit Drahtseilen und wackeligen Holzbalken auseinandersetzen. Eine Aktion die sehr viel Spaß gemacht hat, aber auch sehr anstrengend war und einige auch deutlich Überwindung gekostet hat. Auch die Hügelläufe am Dienstagabend werden den Athletinnen wahrscheinlich noch länger in Erinnerung bleiben.

Im Trainerstab ist man sich einig: Bis zur EM 2009 in Valencia gibt es noch viel zu tun, aber es gibt auch Zuversicht, dass die Arbeit erfolgreich sein wird.

Bei der nächsten Maßnahme wird es zu einem Aufeinandertreffen der Damen- und Juniorinnen-Nationalmannschaften kommen. Am 15. Juni werden die beiden Teams einen Doubleheader in Karlsruhe gegeneinander spielen.